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An einer von der DEZA mitorganisierten Konferenz in Genf erläutert Martin Dahinden, Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, das Symbol der DEZA Kampagne zum UNO Jahr der Wasserzusammenarbeit 2013.

Nach der Rio+20 Konferenz 2012 startete die UNO eine breit angelegte Konsultation zu den Themen für eine neue Weltagenda – eine Weiterentwicklung der Millenniums-Ziele, die 2015 auslaufen. Wasser ist ein zentrales Thema.

In diesem Zusammenhang organisierte die Schweiz eine Tagung am 27./28. Februar in Genf. 250 geladene Fachleute aus aller Welt nahmen teil.
Martin Dahinden stellte das &-Symbol vor: „Es steht für internationale Zusammenarbeit im Bereich Wasser, für Engagement und Solidarität. Es zeigt, dass Wasser Menschen verbindet“.

Die internationale Gemeinschaft, die Schweiz eingeschlossen, unternimmt bereits grosse Anstrengungen zur Lösung der globalen Wasserprobleme. Aber es braucht noch viel mehr, das Engagement aller: Gemeinden, Wasserwerken, Firmen, Kunstschaffenden, Unternehmer/-innen, Forschenden und von Ihnen.

Das &-Symbol wird durch die Schweiz reisen. Das Engagement im Bereich globale Wasserzusammenarbeit und Möglichkeiten zur Mitarbeit werden sichtbar gemacht.

Mit dem Tragen des von der DEZA lancierten Pins in Form eines „&“ zeigen Sie Ihr Engagement.

Ein Netzwerk für Wasser wird jährig

Am 27. Februar 2013 feierte die Swiss Water Partnership ihren ersten Geburtstag. Mit Workshops und Kuchen. Die SWP ist ein gutes Beispiel für globales Engagement und Zusammenarbeit im Bereich Wasser.

Die Schweiz will sich bei der Lösung der internationalen Wasserprobleme engagieren. Deshalb wurde die Swiss Water Partnership 2012 als Verein gegründet. Bereits machen 60 Organisationen mit.

Alle Gäste brachten Wasser aus ihren Regionen mit. Am Brunnen wurde es zusammengeschüttet, begleitet von guten Wünschen für Zusammenarbeit.

Das &-Symbol steht für internationale Zusammenarbeit im Bereich Wasser, für Engagement und Solidarität. Es zeigt, dass Wasser Menschen verbindet. Deshalb leuchtet es im Vordergrund.

Die SWP will wachsen. Willkommen sind Schweizer Organisationen mit internationaler Wasser-Expertise oder einem wirtschaftlichen Interesse am Thema.

Ein Koffer reist durch die Schweiz

Der grosse Koffer für das &-Symbol der DEZA Kampagne macht neugierig – Radio Zürisee, live in der Bahnhofhalle, wollte es genau wissen. Darum gingen das UNO Jahr der Wasserzusammenarbeit 2013, das Netzwerk Swiss Water Partnership und das DEZA Engagement kurz auf Sendung. 

Das Symbol der DEZA Kampagne zum Internationalen Jahr der Wasserzusammenarbeit 2013 muss bruchsicher transportiert werden. Eine Firma aus Tramelan hat darum einen grossen, schmalen Koffer nach Mass angefertigt.

Am Abend des 27. Februars 2013 waren wir mit diesem Koffer auf der Heimreise von Dübendorf nach Bern. In der Bahnhofhalle hielt uns Miriam, die Moderatorin von Radio Zürisee, an. Sie wollte wissen, was wir da in diesem speziellen Koffer transportieren.

Wir packten das &-Symbol aus und informierten, dass wir mit dieser Leuchte den ersten Geburtstag des Netzwerks der Swiss Water Partnership in Dübendorf gefeiert hatten. Wir erklärten auch, dass wir das ganze Jahr über Geschichten suchen, die von erfolgreicher Wasserzusammenarbeit erzählen.

Vielleicht haben Sie uns ja gehört.

Citizen of the Schelde

At the international water conference in Geneva in February 2013, Maggie White delivers Bart Devon his personal Blue Passport. Congratulations!

How to achieve sustainable management of water resources was listed as one of the top priorities in the final declaration of the World Water Forum 2012 in Marseille. This motivated the International Secretariat for Water (ISW), to launch a new initiative. The Blue Passport.

Bart Devon, President of the World Youth Water Parliament, is a proud Belgian. With the Blue Passport he is now also citizen of a river basin. The source of the Schelde (Escaut) is located in France. The river crosses the border to Belgium, and reaches the sea in the Netherlands. Since Roman times it played an important role, connecting people, cultures, and traders.

Maggie White, co-director of the Canadian NGO ISW, sees the Blue Passport as a good means to strengthen identity of people with watersheds. The UN General Secretary Ban Ki Moon and Letitia Obeng, the former Chair of the Global Water Partnership, already received the document. The vision is ambitious.

The International Year of Water Cooperation 2013 can make a difference for this initiative. ISW plans a partnership with the International Network of Basin Organizations (INBO). Members of INBO could promote and distribute the Blue Passport on a large scale.

The Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) supports ISW and shares its vision. Particularly in areas with water scarcity, it is a great challenge to develop a stronger identity for water.

Leçon de Mauritanie

Sébastien Apothéloz est le Directeur du Service d’eau potable de la ville de Lausanne, lequel s’investit en Mauritanie à travers l’initiative Solidarit’eau Suisse. Il croit en la force d’un partenariat entre services publics. Ce qui lui a paru le plus étonnant, c’est l’importance de la participation de la population pour la réussite du projet.

Depuis 2008, Lausanne s’est engagée dans l’initiative „Solidarit’eau Suisse“. Le contact avec le représentant de la ville partenaire, Nouakchott, la capitale de Mauritanie, a eu lieu en 2009 à Istanbul en marge d’un atelier du forum mondial de l’eau.

Une délégation de Lausanne a alors examiné la distribution d’eau dans les quartiers pauvres de la ville. C’est devenu clair qu’à côté de l’apport financier, les partenaires à Nouakchott étaient avant tout intéressés par le savoir-faire concernant la gestion. En Suisse, le service public est particulièrement développé. Ses connaissances sont demandées.

Sébastien Apothéloz a également beaucoup à apprendre. « La construction d’une relation de confiance avec la population concernée est un facteur incontestable de succès pour ce projet. Les personnes doivent pouvoir s’identifier avec la distribution d’eau potable ».

Le projet à Nouakchott s’est agrandi. Par l’intermédiaire de Solidarit’eau, 15 communes de Suisse romande, en plus de Lausanne, contribuent déjà avec des moyens financiers.

Lausanne voit ici la possibilité de transmettre les forces de son service public à travers ce partenariat de développement. Cela a été jusqu’à présent sous-estimé tant en Suisse que dans la coopération au développement.

Un bon message qui cadre bien avec 2013, l’année internationale de la coopération dans le domaine de l’eau.

Vom Estrich an Berns erste Adresse

João Almeida (26) und Markus Hurschler (29) trafen sich im Master-Lehrgang Nachhaltige Entwicklung an der Universität Basel. Dort hörten sie zum ersten Mal von einem Zentrum, das ihr Leben verändern sollte: CEWAS in Willisau.

„Mit meiner Diplomarbeit zu Food Waste verfügte ich über Zahlen zum einem wichtigen, noch kaum diskutierten Thema. Zusammen mit Markus und anderen Kollegen haben wir den Verein foodwaste.ch gegründet. Wir hatten auch ein zweites Projekt, www.refiller.ch, zur Vermeidung von Verpackungsabfall.“

João und Markus hatten schon Kurse für junge Start-ups besucht. Doch bei CEWAS lernten sie etwas ganz Neues kennen. Sie erhielten konkrete Unterstützung, fachliche Inputs und praxisnahes Coaching, um ihre Ideen reifen zu lassen. Ihre visionären Kräfte wurden geweckt.

CEWAS ermutigte sie, ihr Angebot durch eine auf Beratung ausgerichtete Firma, Foodways Consulting GmbH, zu ergänzen. „Wir haben uns Bärte wachsen lassen, um seriös zu wirken.“

Der Bezug zu Wasser ist offensichtlich. Weltweit ist die Landwirtschaft für 81% des Wasserverbrauchs verantwortlich. Deshalb leuchtet das &-Symbol, der Deza Kampagne zum IYWC 2013, für die junge GmbH.

Im Februar 2013 erfolgte der Umzug vom Estrich ins Büro an der Spitalgasse in Bern. Dies war möglich, weil Firmen im Umfeld von CEWAS mitzahlen. Ziel ist eine Bürogemeinschaft, ein Nachhaltigkeits-Hub.

„CEWAS ist wie ein grosser Bruder für uns“.

CEWAS – the start-ups factory

Michael Kropac, codirecteur de CEWAS (International Centre for Water Management Services) explique: „Nous appuyons des jeunes avec esprit d’entreprise qui s’engagent à contribuer à la résolution des problèmes en matière d’eau, d’assainissement et de gestion des ressources”.

Le symbole “&” marque la campagne de la DDC pour l’Année international de la coopération dans le domaine de l’eau 2013 des Nation Unies. Il symbolise l’engagement.

Le CEWAS est un bon exemple de cet engagement. „Ensemble avec Johannes Heeb de la compagnie seecon gmbh nous avons développé en 2010 un Programme pour Startups permettant à des jeunes de créer leur propre entreprise dans le domaine eau et durabilité.

Dans les premiers 4 mois nous offrons des inputs sous formes de modules. Par la suite nous accompagnons individuellement les jeunes entrepreneurs pendant 8 mois. Jusqu’à ce jour 13 entreprises ont été créées ainsi et toutes progressent activement.

Je suis fasciné par la vitesse avec laquelle les stagiaires arrivent à réaliser leurs rêves et visions d’un monde meilleur et de créer leur propre entreprise. CEWAS offre le cadre idéal permettant aux jeunes de concrétiser leur buts”.

Le 3e cours commence en septembre 2013. Pour plus de détails et inscription, consultez www.cewas.org

Mit Tempo gestartet

Die DEZA will Schweizer KMUs, die über innovative Technologien zur Wasseraufbereitung verfügen, als Partner gewinnen. Sie sind eingeladen mitzuhelfen, in Entwicklungs- oder Schwellenländern den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verbessern.

Gemäss Violette Ruppanner lancierte die DEZA Swiss Bluetec Bridge in Rekordzeit. Sie ist Partnerin der Firma Strategos AG und Managerin des neuen Programms.

„Offiziell starteten wir Mitte November 2012. Noch vor Weihnachten organisierten wir eine erste Informationsveranstaltung, an der 8 Firmen aus der Westschweiz teilnahmen. Ende Januar wählte die Jury bereits den ersten Begünstigten aus: Swiss Fresh Water.“

Die Eingabefrist für die zweite Runde läuft bis zum 30. Juni 2013. Violette Ruppanner ist es wichtig, dass das Programm bekannter wird, vor allem auch in der Deutschschweiz. „Wir wollen Unternehmer direkt ansprechen“.

Renaud de Watteville war der erste Gewinner. Er entwickelte mit Partnern eine telematisch gesteuerte Entsalzungsanlage. „Nach ersten Feldtests in Senegal sind wir von unserer Technologie überzeugt! Dank dem Kredit von Swiss Bluetec Bridge können wir nun unser Business Modell unter Beweis stellen und damit Wachstumsfinanzierung von Fonds und Banken erhalten.“

Die Schweiz ist reich an Ideen und Technologie. Swiss Bluetec Bridge füllt eine wichtige Lücke: die Finanzierung der Markteinführung in Entwicklungs- und Schwellenländern.

www.swissbluetecbridge.ch

Le travail d’équipe l’a rendu possible

Renaud de Watteville de Swiss Fresh Water le sait bien: sans une bonne équipe et des amis, rien ne se fait! Le programme Swiss Bluetec Bridge de la DDC est également un partenaire important.

Il y a 20 ans, Renaud de Watteville et Antoine Cahen – entre autre designer de la machine Nespresso – ont parcouru Madagascar. «Cela nous touchait de voir que là-bas les gens devaient boire de l’eau salée »

Ces impressions ont refait surface en 2006. «J’ai entendu parler d’un ingénieur qui fabriquait des installations décentralisées de dessalement équipées de panneaux solaires. A trois, nous avons réfléchi à comment nous pouvions introduire cette technologie sur le marché africain».

Pendant deux ans, Renaud de Watteville a investi son temps libre dans ce projet. Il a d’abord travaillé dans son garage, puis quand il s’est mis à faire trop froid, dans sa cave. «En 2008, nous avons décidé de devenir professionnels et de fonder une entreprise, Swiss Fresh Water».

Peu de temps après, il a rencontré Jacques Hentsch, qui lui a fait une place dans son atelier de travail mécanique. «Ensemble avec l’équipe de Hentsch & Bovey, nous avons développé le premier prototype de notre installation. Ce dernier a été testé avec succès sur le terrain au Sénégal».

Le programme Swiss Bluetec Bridge de la DDC appuie maintenant la mise en œuvre du business plan. Swiss Fresh Water était en février 2013 le premier projet à pouvoir bénéficier d’un prêt sans intérêts.

«Grâce au crédit de Swiss Bluetec Bridge, nous pouvons désormais prouver que notre modèle économique est viable et ainsi recevoir des financement de fonds et de banques pour notre croissance.»

L’équipe des polymécaniciens de Hentsch & Bovey, ensemble avec Renaud de Watteville (gauche) et son équipe se réjouissent de la visite du symbole «&» qui représente l’engagement pour le domaine de l’eau.